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Webdesign Suchmaschinen |
Grundbedingungen für erfolgreiches Webdesign
Die Grundbedingungen für einen erfolgreichen Webauftritt hören sich zunächst einfach an: Ihre Seiten müssen in Suchmaschinen auffindbar sein unter den für Ihr Angebot wichtigen Schlagworten. Hat jemand Ihre Seiten gefunden, muss er oder sie noch jenes Produkt oder die Information finden, der die Suche galt. Danach hängt der Erfolg von Ihrem Angebot ab, zum Teil natürlich auch von der Art der Präsentation. Eigentlich ist es nicht schwer, schließlich gibt es Standards z.B. für HTML, CSS oder andere im Web verwendete Sprachen. Um gefunden zu werden, gibt es ja Suchmaschinen, nicht wahr? Werden Ihre Seiten dort überhaupt gefunden? Wenn nicht, haben Sie das erste Problem und vermutlich selbst Schuld: Google durchsuchte Anfang 2005 über 8 Milliarden Seiten, aber mit ein paar Fehlern können Sie wirkungsvoll verhindern, darunter zu sein. Dagegen ist es oft möglich, sogar auf der ersten Seite der Ergebnisse zu erscheinen: Webdesigner haben einen großen Teil der 8 Milliarden Seiten so schlecht gemacht, dass sie in den Suchmaschinen-Rankings relativ leicht abzuhängen sind. Deshalb verwenden viele die Bezeichnungen "Webdesigner" oder "Webmaster" eher spöttisch. Usability: Vorsicht vor "Optimierern"!Der mit "Nutzbarkeit" eher unzureichend übersetzte Begriff Usability umfasst eine Vielzahl von Eigenschaften eines Internet-Angebotes: Zugänglichkeit, Orientierung im und Struktur des Angebotes oder Lesbarkeit von Schriften auch vor dem jeweiligen Hintergrund gehören dazu. Benötigt Ihre Website z.B. zum Navigieren JavaScript, dann haben Sie den falschen Webdesigner: Viele Netznutzer deaktivieren dies aus Sicherheitsgründen im Browser. Das zum Betrachten zu ladende Datenvolumen darf nicht zu groß werden, nicht jeder nutzt eine DSL-Flatrate. Es sind viele Details, die am Ende einen guten oder einen verpatzten Auftritt ausmachen. Die "Cross-Browser Kompatibilität" ist entscheidend, das ist die Zugänglichkeit Ihres Angebotes für die Nutzer möglichst aller Browser. Es ist meist purer Unsinn, wenn ein Webdesigner eine Seite z.B. als "optimiert für Internet Explorer 5 und höher" anpreist. Mag sein, dass die Mehrzahl mit einem solchen Browser arbeitet. Und was genau nützt Ihnen die "Optimierung", wenn der eine Interessent mit dem Riesenauftrag Ihre Information nicht erhält, die vielleicht in diesem Moment geschäftsentscheidend wäre? Denn vielleicht nutzt der einen Netscape 4.x aus Webmasters Alptraum, der schon beim Erreichen Ihrer "optimierten Seite" abstürzt. Dass Nutzer dieses "Steinzeitbrowsers" einige zeitgemäße Funktionen nicht nutzen können, wissen sie wahrscheinlich selbst: Dennoch sollte die angebotene Information auch ihnen zugänglich bleiben. Ähnlich genau sollten Sie die Angebote von "Suchmaschinen-Optimierern" unter die Lupe nehmen. Internet ist nicht PrintSo wie es Unsinn ist, eine Seite auf einen bestimmten Browser hin auszurichten, ist ein Vermerk "Optimiert für eine Auflösung von 1280x1024" auf einer Geschäftsseite glaubwürdiger Ausweis eines unwissenden Webdesigners. Je nach Art Ihres Geschäftes sollten Sie vielleicht auch Surfer mit 800x600er Laptopschirm oder gar Nutzer von Mobiltelefonen als Besucher in Betracht ziehen. Wenn Sie einen Prospekt drucken und verteilen lassen, können Sie mit hinreichender Sicherheit davon ausgehen, dass er weitgehend unversehrt beim Adressaten eintrifft (solange der Austräger keine Bauchlandung in einer Pfütze hinlegt oder Ihre Druckerzeugnisse gleich im Altpapier entsorgt). Im Netz ist alles anders: Sie wissen nie, mit welcher Ausrüstung die Besucher kommen. Darauf muss ein Webdesigner Ihre Seite vorbereiten.
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Dies Dokument: http://joensson.net/webdesign/webdesign-grundlagen.shtml Letzte Änderung: 24. April 2005, 16:08:14 |